Achtsamkeit: Der Schlüssel zum morphischen Feld

von | 12. Okt 2020

Warum Achtsamkeit für alle, die im morphischen Feld lesen wollen ein wichtiger Grundpfeiler ist und wie du Achtsamkeit einfach und entspannt in deinen Alltag integrierst.

Wer sich regelmäßig in Achtsamkeit übt, erwirbt nachweislich mehr innere Ruhe und Gelassenheit. Mehr noch: Mit mehr Achtsamkeit wirst Du dir deiner selbst bewusst!

Große Worte! Aber was steckt dahinter? Ich möchte mich dem Thema für euch mit der MFL-Brille annähern und das für euch Wichtigste zusammenfassen:

achtsamkeit-leben
Per Definition ist Achtsamkeit die Fähigkeit im Hier und Jetzt zu sein, bei dem, was du gerade tust und dabei nicht an Vergangenes oder Zukünftiges denkst – und auch nichts ignorierst oder dramatisierst. 

Achtsamkeit hilft dir also dabei, deine eigenen Gefühle und Gedankenbesser wahrzunehmen, um dann selber aktiv und bewusst entscheiden zu können, wie du auf etwas reagieren möchtest.

Unachtsam bist du zum Beispiel, wenn du ständig an das denkst, was morgen oder nächste Woche ist oder du Tätigkeiten automatisiert ausübst („Autopilot“): Essen, Zähneputzen, Haushalt, Aufstehroutine, etc.

Eine achtsamkeitsbasierte Sicht auf dein eigenes Verhalten und Handeln ermöglicht es dir, unachtsame Situationen zu reduzieren. Denn die beobachtende Haltung alleine löst die direkte Verbindung zwischen dem Reiz und der Reaktion, um folgende, i.d.R. impulsive und unbedachte Handlungsmuster zu vermeiden und durch Selbstreflexion zu ersetzen. Folgt die (sonst immer gleiche) Reaktion also nicht unmittelbar auf den Reiz, ergeben sich durch diese Achtsamkeit größere oder neue Handlungsspielräume. Das ist gelebte Quantenphysik!

Wie kann ich Achtsamkeit lernen und im Alltag ausüben?

Es gibt dabei vier Grundlagen der Achtsamkeit 

  1. Lebe im Jetzt, nicht der Zukunft, Vergangenheit und mache weder Ignoranz noch Drama draus. Egal, was wir tun: Wir fokussieren uns voll und ganz nur auf diesen Augenblick.
  2. Urteile und bewerte nicht. Unsere Urteile und Annahmen entsprechen ohnehin nie der Realität
  3. Habe einen achtsamen Geist. Sei dafür offen, jedes Ereignis auch immer wieder neu zu erfahren.
  4. Beobachter sein. Kultiviere eine neutrale Beobachtung der eigenen Gedanken und Gefühle.

Also, du siehst, Achtsamkeit kann man praktisch bei jeder Alltagshandlung ausüben. Bei Dingen, die man nun bewusster(achtsam) ausführt, z.B. beim Tee zubereiten, Spaziergehen, Atmen, beim Spüren von Gegenständen, die Stille genießen, beim Kochen und ebenso beim Nichtstun. All diese Dinge können wir sehr achtsam durchführen, dabei ganz im Hier und Jetzt sein und einfach nur reinfühlen ohne zu bewerten.

Oder eben aktiv angehend bei Meditationen, die man bewusst einplant und sich dabei auf ein Thema fokussiert, z.B. den Fokus nur auf den eigenen Atem oder Körper halten.

Beide Varianten sind – regelmäßig durchgeführt – notwendig in der Achtsamkeitspraxis.

Der für die meisten Menschen einfachste Einstieg ist eine Meditation zum Körper fühlen (auch Bodyscan genannt). 

Hier eine kleine Übung:

 

achtsamkeits-uebungIn der Übung setzt oder legst du dich hin, schließt deine Augen und konzentrierst dich dann auf einen bestimmten Teil deines Körpers, z.B. Dein Fuß oder – etwas fortgeschrittener –  dein Herz.

Wie fühlt es sich an? Wie schnell oder langsam schlägt es gerade? 

Je nach Länge, kann man die Achtsamkeit nur auf einen Körperteil lenken oder Stück für Stück den ganzen Körper durchgehen. Kern der Übung ist die Verbindung zum Körper herzustellen und zu erspüren, wie es ihm aktuell geht. Und natürlich, um im Jetzt zu bleiben.

Die MFL Herzfühlübung eignet sich bestens dazu, probiere sie doch gleich mal hier aus.

Achtsamkeit als Vorstufe der Intuition

Ich sehe die Achtsamkeit als Vorstufe zur Intuition. Erst wenn man zur Ruhe kommt, ganz im Hier und Jetzt ist und nicht von Gedanken und Emotionen gelenkt wird, kann man die leisen Impulse der Intuition ganz wahrnehmen. Im Trubel des Alltags und des Gedankenstroms im Kopf ist es schwer, die innere Stimme wahrzunehmen. Je öfter wir aber Dinge achtsam tun, desto klarer kann die Intuition in Form der inneren Stimme, des Bauchgefühls oder auf anderen Kanälen zu uns durchdringen. 

Warum Achtsamkeit und MFL Hand in Hand gehen

Echte Achtsamkeit ist absichtslos. Genau wie die Arbeit von MFL. 

Der absolute Mehrwert, den MFLer mit Ihren gelernten Tools wie u.a. der MFL Herzintegration haben, ist, dass durch die ständige aufmerksame Beobachtung dessen, was geschieht, nicht nur eine Beobachtung bleibt, sondern das. eine tiefgreifende Veränderung von Reaktionsmustern möglich wird. Positive Muster, Emotionen und Gedanken können verstärkt werden und nicht mehr gewünschte Muster etc. können liebevoll integriert und umprogrammiert werden.

Ebenso lässt es sich genauso achtsam und über den Tag mit der „Anbindung“ umgehen. Das Ergebnis: Der Geist kommt so nach und nach zur Ruhe. Er verweilt in Entspannung und kann zukünftig durch die stetige Anbindung an seine Intuition von einer gewissen „Wissensklarheit“ profitieren. 

Man versteht seine inneren Mechanismen stetig besser. Praktizierende verstehen dadurch auch besser, wie andere Menschen „ticken“ und vor allem auch wo möglicherweise die eigene Verantwortung liegt. Man wird mitfühlender, urteilt nicht mehr vorschnell und ist sich selbst insgesamt viel bewusster.

Mit der Verbindung von Achtsamkeit und MFL kannst du wahrhaft erkennen, was in dir steckt. Was dir wichtig ist. Was du gut kannst. Wo du noch Schwachstellen hast. Und du lernst, wie du diese überwindest. Denn viele davon sind einfach nur in deinem Kopf.

Ich wünsche dir eine achtsame Zeit und viele schöne, neue Erkenntnisse.

Herzliche Grüße,

Marco

1.9.2020

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