Warum nervige Konflikte uns zu glücklichen Beziehungen verhelfen!

von | 4. Nov 2020

Ist es nicht unser aller Wunsch in glücklichen Beziehungen zu leben? Und damit sind nicht nur unsere Liebesbeziehungen gemeint. Sondern alle Beziehungen, wie die zu unseren Familienmitgliedern, unseren Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen, Geschäftspartnern und so weiter. Während wir in Liebesbeziehungen aus einer tiefen Anziehung und natürlich der Liebe ja freiwillig zusammen sind, ist dies nicht in allen anderen Beziehungen auch der Fall.

Glückliche Beziehungen sind Arbeit 

Sicher hast du auch schon den Satz gehört. Tatsächlich stimme ich dem zu, allerdings mit dem Zusatz eine sehr schöne Beschäftigung, weil sie uns als Partner wachsen und gedeihen lassen. Damit sind wir auch schon an dem Punkt, dass eine glückliche Beziehungen es auch braucht, dass Konflikte ausgetragen werden. Ich persönlich war vor meiner ersten Ehe total konfliktscheu und immer nur auf Harmonie bedacht.

Dies hatte zur Folge, dass ich mich total mit meinen Bedürfnissen und Wünschen zurücknahm, um auf keinen Fall anzuecken und mich dazu auch total verbog. Denn die Harmonie stand für mich über allem. Wenn ich da heute zurückblicke eine gruselige Vorstellung. Glücklicherweise, war meine Frau ganz anders und lebte eine gute Streitkultur.

Ja, man kann auch streiten lernen und ich bin sehr dankbar dafür. Die wichtigste Erfahrung für mich dabei war, dass ich auch geliebt werde, wenn ich eine ganz andere Meinung oder Standpunkt vertrat. Auch ohne die Harmoniesauce, die ich immer über die Konflikte goss, war es nicht das Ende der Beziehung. Auf dieser Grundlage, konnte ich langsam sicherer werden und anfangen meine Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Das war eine riesige Befreiung für mich. Konflikte durften sein und sie ließen mich und unsere Beziehung auch noch wachsen.

Glückliche Beziehungen – das sind die großen Stolpersteine und Konfliktpotenziale

glueckliche-beziehung-konflikteEs ist die Haltung wie z.B.  „Du musst mich glücklich machen“ oder „du bist verantwortlich für meine sexuelle Befriedung“. Ein Stück weit, kann man hier natürlich von Projektion reden, tatsächlich, wird hier aber einfach nur die Verantwortung abgegeben. Wenn wir Beziehungen eingehen, versprechen wir ja zum Beispiel auch für den anderen immer da zu sein – in guten, wie in schlechten Zeiten – lautet das Eheversprechen.

Das „kleine“ Missverständnis dabei ist, dass unser Partner natürlich nicht die ganze Verantwortung für den Anderen und eine glückliche Beziehung übernimmt. Das käme ja einer Entmündigung gleich. Jedoch wird dies gerne in jeglichen Beziehungen verwechselt.

Wer außer mir, kann mich glücklich machen oder für meine erfüllende Befriedigung sorgen?

Es gibt aber auch noch jede Menge anderes Konfliktpotenzial. Aus meiner Erfahrung ist eines der größten Schwierigkeiten in Beziehungen die schon oben genannte Projektion. Eine Projektion findet dann statt, wenn wir eigene Wünsche, Vorstellungen und unsere Weltbilder auf die Partner projizieren. Wir sehen dann scheinbar im anderen Dinge und Ärgernisse, die in Wahrheit unsere eigenen sind.

Meine Mama sagte immer:

„Wenn du mit einem Finger auf andere zeigst, zeigen mindestens drei Finger zu dir zurück!“

Was für eine weise Aussage. Grundsätzlich lässt sich an dieser Stelle schon mal sagen, dass jeder Vorwurf, den ich zum Beispiel meinem Partner mache, erstmal von mir selber zu überprüfen ist, ob es nicht vielleicht doch mein eigenes Thema ist. Hier empfiehlt sich natürlich die MFL Herzintegration, um das Thema des projizierten Vorwurfs gleich aufzulösen.

Mein Tipp: Vorwürfe vermeiden

Glueckliche-Beziehungen-rettenWenn ich irgendwelchen Vorwürfen von meinem Partner ausgesetzt bin, gilt es für mich auch zu reflektieren, ob dies vielleicht irgendwie in mir in Resonanz geht. Ist dem so, spüre ich es genau und reagiere meistens abweisend, ärgerlich oder sogar wütend und mache selber Vorwürfe. Dies sind dann die Momente, wo das „immer“ und das „nie“ zum Einsatz kommen. „Nie kümmerst du dich“ oder „Immer lässt du die Zahnpasta Tube offen“ und so weiter.  Wenn ich so reagiere, dann habe ich dieses Thema sicher auch und kann es, wie oben schon genannt mit einer MFL Herzintegration auflösen. Dies erspart sehr viele unnötige Diskussionen. So hilft mir hierbei der Konflikt, wieder eines meiner unbewussten Themen zu lösen.

Ein weiteres Konfliktpotenzial in Beziehungen ist die tiefsitzende Überzeugung „Ich bin halt so!“ Auf kurz oder lang kann dies zum Todesurteil jeder glücklichen Beziehung werden, denn es gibt keinerlei Möglichkeit der Veränderung geschweige denn Verbesserung. In diesem Fall sind wir nicht bereit, uns einzulassen, um vielleicht notwendige Kompromisse und Berichtigungen in unserem Verhalten einzugehen. Stillstand, unglücklich sein, Inflexibilität und Trägheit sind das Ergebnis. Doch auch dies muss nicht sein.

Eine Lösung:

Wir übersehen häufig nur, dass sich unser Verhalten ändern kann. Da kann man leicht daran arbeiten. Wichtig ist hier, dass ich für mich erkenne, dass im Leben nichts in Stein gemeißelt ist und ich alles verändern kann aber eben nur ich.

glücklcihe-beziehungen-geheimnsiEin weiteres großes Missverständnis dabei ist, dass wir uns persönlich angegriffen fühlen, wenn die Veränderung anklopft. Dabei geht es doch auch hier immer nur um unser Verhalten. Unser Verhalten kann kritisiert und in Frage gestellt werden, jedoch niemals unsere Person.

Wir geben immer unser Bestes, weil wir gar nicht anders können. Das übersehen wir so oft. Vielleicht fällt unser Bestes nicht immer gleich groß aus, dennoch bleibt es so. Wir geben immer unser Bestes! Wenn dies zu deiner Haltung dem Leben gegenüber wird, wirst du sehr erfolgreich sein und auch ein glückliches Leben führen.

Der Volksmund sagt:

„Das Bessere ist der Feind des Guten!“

 

Dies bedeutet, abgesehen davon, dass das Leben stetige Veränderung ist, dass auch wir uns persönlich verbessern können, indem wir unser Verhalten reflektieren. Wiederkehrende Konflikte, weisen eindeutig daraufhin, dass es im Verhalten Verbesserungsbedarf gibt. Dieses Wachstumspotenzial sollten wir nutzen, indem wir immer wieder innehalten und reflektieren und dann mit den geeigneten Techniken in Balance bringen oder auflösen. „Yes you can!“

Bleib flexibel

Meine Oma sagte immer:

„Manchmal muss sich was ändern, damit es bleiben kann, wie es ist.“

 

Damit ist genaugenommen das gemeint, dass wir durch die alltäglichen Konflikte uns den aktuellen Gegebenheiten unseres Alltags anpassen. In unserem Leben ist jeder Moment neu und so ist es auch in unseren Beziehungen. Menschliches Verhalten und Lebensumstände wandeln sich permanent.

Damit eine glückliche Beziehung lebbar sein kann, soll sie den dauernden Anforderungen, die an die Partner gestellt werden, lebendig bleiben, indem wir den Konflikten beweglich begegnen.

Damit wir geschmeidig und beweglich im Geiste bleiben, sind MFL Morphisches Feld Lesen und die MFL Herzintegration wertvolle und einfache Möglichkeiten dafür.

Herzliche Grüße,

Dein Kurt Zyprian

November 2020


 

TEaser glueckliche BEziehungenDieser Artikel könnte dich auch interessieren:

So kannst du deine Selbstliebe stärken

Die Selbstliebe ist meiner Ansicht nach für jeden Menschen anders. Sie fühlt sich für jeden anders an und jeder kann seine Selbstliebe stärken, um ein glückliches Leben zu führen.

Was ist denn Selbstliebe überhaupt?… weiterlesen.

 

Passend zum Thema glückliche Beziehungen, der 1 Minuten Video-Tipp:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

X
X